Robin Williams: Meine sechs Lieblingsfilme

Zum ersten Todestag von Robin Williams veröffentliche ich hier noch einmal meinen Post vom vergangenen Jahr.

Originalpost:

Leider ist die Nachricht keine Ente, kein „celebrity fake death“: Robin Williams ist tot. Der Schauspieler und Komödiant hat sich im Alter von 63 Jahren vermutlich selbst umgebracht.

Wie viele andere meiner Generation sind wir mit Willams‘ Filmen und „Mork vom Ork“ aufgewachsen. Und die besten seiner Arbeiten möchte ich nicht missen, denn er hat sich so ausgefühlt, dass er sie unvergesslich machte.

Zum traurigen Anlass habe ich kurz meine sechs Lieblingsfilme mit ihm zusammengestellt:

Aladdin

Ein Neubeginn der Disney-Zeichentrickfilme, der ohne das einzigartige Improvisationstalent Robin Williams‘ nicht vorstellbar wäre.

„Phänomenale kosmische Kräfte, winzig kleiner Lebensraum!“

Der Club der toten Dichter

Wer kennt die Zeilen nicht: „O Captain! My Captain! Our fearful trip is done…“. Robin Williams als Lehrer John Keating hat mehr als nur eine Schülergeneration geprägt. In den wenigen Szenen schaffte es Williams, sein komödiantisches Gespür mit zurückgenommer Schauspielkunst in den leisen Szenen zu verbinden – großartig.

McAllister: „Show me the heart unfettered by foolish dreams and I’ll show you a happy man.“

John Keating: „But only in their dreams can men be truly free. ‚Twas always thus, and always thus will be.“

McAllister: Tennyson?

John Keating: No, Keating.

Hier das Gedicht von Walt Whitman:

O Captain! my Captain! our fearful trip is done,
The ship has weather’d every rack, the prize we sought is won,
The port is near, the bells I hear, the people all exulting,
While follow eyes the steady keel, the vessel grim and daring;
                         But O heart! heart! heart!
                            O the bleeding drops of red,
                               Where on the deck my Captain lies,
                                  Fallen cold and dead.
O Captain! my Captain! rise up and hear the bells;
Rise up—for you the flag is flung—for you the bugle trills,
For you bouquets and ribbon’d wreaths—for you the shores a-crowding,
For you they call, the swaying mass, their eager faces turning;
                         Here Captain! dear father!
                            The arm beneath your head!
                               It is some dream that on the deck,
                                 You’ve fallen cold and dead.
My Captain does not answer, his lips are pale and still,
My father does not feel my arm, he has no pulse nor will,
The ship is anchor’d safe and sound, its voyage closed and done,
From fearful trip the victor ship comes in with object won;
                         Exult O shores, and ring O bells!
                            But I with mournful tread,
                               Walk the deck my Captain lies,
                                  Fallen cold and dead.

König der Fischer

Terry Gilliams trifft auf Robin Williams, dazu im Gepäck: Jeff Bridges. Einzigartig, schrullig, rührend – die vielleicht beste Robin Williams-Rolle, da sie alle seine Talente vereint. Die Szenen mit ihm und Jeff Bridges sind eine Wonne.

„Ich saß gerade wieder auf dem Donnerbalken und hatte einen äußerst befriedigenden Stuhlgang. Du weißt schon, einen, der fast mystisch ist.“

Zeit des Erwachens

Zurückgenommen, einfühlsam, ernst: Robin Williams ist hier besser als Robert De Niro.

„Wenn Sie Recht hätten, würd‘ ich ihnen zustimmen.“

Good Will Hunting

Oscar und Golden Globe für die beste Nebenrolle, längst überfällig und wohlverdient.

„Meine Frau hat immer gefurzt wenn sie nervös war, sie tut’s sogar wenn sie schläft, entschuldige, wenn ich dir das so erzähle. Einmal war’s so laut, dass sogar der Hund wachgeworden ist.“

Good Morning, Vietnam

Eine Tour de Force, eine Darstellung „over the top“, die wie „Aladdin“ zeigt, was für ein einzigartiges Improvisationstalent der Schauspieler war – und auch die wenigen leisen Szenen beherrschte.

Gooooooooood-byyyyyyye Vietnaaaaam! That’s right, I’m history…

Das sind meine Lieblingsfilme von ihm – jeder für sich ohne Robin Williams unvorstellbar. Er wusste auch in ernsten Rollen zu überzeugen: ob in „Insomnia“, „One Hour Photo“ und „Der nächtliche Lauscher“. So gut er in den Filmen ist, mir bleibt er in den oben genannten unvergessen und stets im Herzen.

Eines sei für uns deutsche Seher nicht vergessen: Ohne die perfekte Synchronisation von Peer Augustinski wäre Williams in unseren Landen sicher nicht so populär geworden.

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Ein Kommentar zu „Robin Williams: Meine sechs Lieblingsfilme

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