Der Marsianer

20th Century Fox hat den zweiten Trailer zu „Der Marsianer“ veröffentlicht:

Die Hauptrolle in dem von Ridley Scott („Alien“, „Blade Runner“) inszenierten Film übernimmt Matt Damon, der den auf dem Mars zurückgelassenen Astronauten Mark Watney spielt. Um in herum ist regelrechtes Starensemble versammelt: Jessica Chastain, Kristen Wiig, Kate Mara, Michael Pena, Jeff Daniels, Chiwetel Ejiofor sowie Sean Bean und Donald Glover. „Der Marsianer“ ist eine Verfilmung des erfolgreichen Science Fiction-Buches von Andy Weir.

Warum geht es? Der Klappentext der deutschen Buchausgabe gibt eine Zusammenfassung:

Der Astronaut Mark Watney war auf dem besten Weg, eine lebende Legende zu werden: Als einer der ersten Menschen in der Geschichte der Raumfahrt betritt er den Mars. Nun, sechs Tage später, ist Mark auf dem besten Weg, der erste Mensch zu werden, der auf dem Mars sterben wird: Bei einer Expedition auf dem Roten Planeten gerät er in einen Sandsturm, und als er aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Ausrüstung. Ohne Nahrung. Und ohne Crew, denn die ist bereits auf dem Weg zurück zur Erde. Es ist der Beginn eines spektakulären Überlebenskampfes …

Sein Buch veröffentlichte 2011 Andy Weir laut Wikipedia zuerst im Selbstverlag, bis es drei Jahre später im Crown Verlag erschien, der das Buch auf der Verlagsseite als „Mischung aus Apollo 13 und Cast Away“ beschreibt.

Bevor Crown die Rechte kaufte, war die Kindle-Version des Ebooks erstaunlich erfolgreich. Wie das Wall Street Journal in dem sehr ausführlichen Artikel  „A Survival Guide to Mars“ ausführt, habe es sich in nur drei Monate über 35.000 Mal verkauft. In dem Text wird die wissenschaftliche Genauigkeit des Romans hervorgehoben, die einen beträchtlichen Anteil am Erfolg ausmacht.

Mischung aus Apollo 13 und Cast Away

Der Achenblog der Washington Post widmete Andy Weir einen langen Post, mit dem Verweis, dass sein Buch der NASA ein komplettes Raumfahrtprogramm ersparte. Einen nicht ganz so ausführlichen Tipp für den „Marsianer“ bietet der „Richard und Judy Book Club“ der britischen Buchhandelskette WH Smith, der noch mal unterstreicht, dass der Roman auch für Nicht-Science-Fiction-Leser empfehlenswert sei.

Bislang hat noch keine der überegionalen Zeitungen bei uns das Buch besprochen, aber Blogs wie Coffee and Books oder das auf Science Fiction- und Fantasy-Portal Phantastik-Couch bieten ausführliche Besprechungen, die die vergleichsweise realistischen und wissenschaftlichen Aspekte der Mars-Robinsonade hervorheben.

Auf der Seite HiRise ist eine Marsaufnahme von dem Gebiet zu sehen, in dem die Ares 3-Crew In Weird Buch landet.

Der Marsianer von Andy Weir Foto: Random House/Heyne Verlag
Foto: Random House/Heyne Verlag

Auf deutsch ist „Der Marsianer“ im Heyne Verlag als Paperback und E-Book erschienen. Auf der Verlagsseite findet sich eine Leseprobe, sowie ein Special mit weiteren Informationen sowie einer Mars-Karte.

Eine knapp zehnstündige Hörbuch-Fassung im MP3-Format, gelesen von Richard Barenberg, wird Mitte September erhältlich sein.

Der Film wird laut offizieller Filmseite ab 8. Oktober 2015 in den deutschen Lichtspielhäusern zu sehen sein.

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