Lieblingstrailer: Broken Flowers

Fast alle Rollen nach „Lost in Translation“ scheinen Variationen seines Bob Harris-Charakters zu sein – vordergründig. Eine davon ist sein großartiger Auftritt als Don Johnston in „Broken Flowers“:

Zwei Jahre nach Bob Harris ist Bill Murray erneut großartig in der Rolle des komischen, gleichsam tragischen Helden, der seinen (vermeintlichen) Sohn sucht. Der Trailer zu Jim Jarmuschs Film zeigt Murrays Charakter bereits perfekt: ein reicher, fast lebensüberdrüssiger Mann macht sich auf eine halbherzige Reise. Allein: ein Roadmovie, in dem der Held der zu sich selbst findet, ist das nicht. Gut so, denn das würde nicht zu Bill Murray passen.

Mein Lieblingsdialog:

Don Johnston: I think your father’s real name is Sam Spade.

Winston and Mona’s Kid: My father isn’t Sam Spade.

Don Johnston: No? Think he’s Sherlock Holmes?

Winston and Mona’s Kid: No!

Don Johnston: I know he’s one of those famous detectives. Mike Hammer!

Winston and Mona’s Kid: No! Not Mike Hammer!

Don Johnston: Oh, I know, he’s that Dolomite guy. Right?

Winston and Mona’s Kid: No. Not Dolomite

Don Johnston: No?… Keep your eyes open, he may be Dolomite.

Winston and Mona’s Kid: Nooooooo.

Der Film gewann in Cannes den Großen Preis der Jury.

Im Film wie im Trailer grandios: Die Musik von Mulatu Astatke. Der Anfangssong „Yegelle Tezeta“ geht, einmal gehört, nicht mehr aus dem Kopf.

 

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