Sonntagskuchen-Projekt: Käsekuchen

Sonntag ist Kuchenzeit. Bedeutet auch: das Sonntagskuchen-Projekt erlebt seine Weiterführung. Dieses Mal sollte ein weiterer Klassiker gebacken werden, bevor die Exoten kommen: Käsekuchen.

Die Seite Living at Home nennt den Quarkucken das „Herzstück einer Kaffeetafel“. Einem goldbraun gebackenem Exemplar könne keiner so schnell widerstehen – eine sichere Bank, wenn es um viele Abnehmer geht. Motto: kennt man, nimmt man, schmeckt man.

„Den fertigen Käsekuchen kann ich nicht verändern, ich kann nicht einfach sagen: Du bist jetzt ein besserer Kuchen. Ich muss das Rezept verändern.“

Ernst Middendorp

Das Schöne an diesem Kuchen ist, dass er in seiner Zubereitung recht einfach ist. Anfänger sollten keine Probleme haben, fertige Backmischungen sind überflüssig. Die Kunst liegt später in seiner Verfeinerung. „Früchte mitten drin oder oben drauf?“ könnte es im Sinne Shakespeare dabei heißen.

Man kann auch Fußballtrainer bemühen: Den fertigen Käsekuchen kann ich nicht verändern, ich kann nicht einfach sagen: Du bist jetzt ein besserer Kuchen. Ich muss das Rezept verändern„, sagte einst Ernst Middendorp – vorher Berufsschullehrer mit offenkundigen Talent fürs Runde, auch beim Backbereich.

Die Käsekuchen-Fangemeinde weltweit ist riesig, mindestens so riesig wie der Variantenreichtum. Die beliebte Rezeptseite Allrecipes listet allein zehn auf, die es auszuprobieren gelte: Ten twists on one great cheesecake.

Die deutsche Seite Käsekuchen.de meldet über 380 Rezepte, die pikanten sind da noch nicht drin. Nun ja. Eines haben alle gemeinsam – wer sie lesen kann, kann sie – so Julia Child-  auch backen.

Ich entschied mich für einen klassischen deutschen Käsekuchen mit Boden – simpel und schnörkelos, gefunden auf Kochbar.de.

Das Rezept für eine 20cm-Springform:

Für den Teig:

  • 65g Butter
  • 125g Mehl
  • 1 Ei
  • ½ Teelöffel Backpulver
  • 40g Zucker

Für die Füllung:

  • 350g Magerquark
  • 100g Zucker
  • 1 Ei
  • ¾ Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 250ml Milch
  • 4 Esslöffel Öl

Das Schöne an diesem Rezept ist neben den einfachen Zutaten auch die simple Zubereitung, die nicht viel Zeit erfordert. Für den Teig die Ingredenzien per Mixer vermischen – fertig ist der Mürbeteig. Diesen in die vorher eingefettete Backform geben, an Rand und Boden leicht andrücken.

Den Herd bereits auf 180° Celsius vorheizen.

Danach die Zutaten für die Füllung vermischen, auf den Teig geben und ab in den Ofen auf die zweite untere Schiene.

Backzeit: 

40 Minuten bei 190° Celsius.

Auskühlen lassen, aus der Form befreien und zum Sonntagstee servieren. Besonders in den USA werden Käsekuchen mit einer Fruchtsauce gereicht. Ich dagegen esse ihn lieber pur:

 

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eigenes Bild

Anmerkung: Der Text ist eine Wiederveröffentlichung aus meinem alten Blog.

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